Gibt es überhaupt etwas Schöneres als Reisen, die Welt zu erkunden, neue Städte, Menschen, Traditionen und Kulturen zu erleben? Sich Hals über Kopf in ein Abenteuer zu stürzen, den Alltag hinter sich zu lassen und mit weit geöffneten Augen und einem noch weit offeneren Herzen durch niemals zuvor gesehene Straßen zu schlendern, fremde Gerüche und Eindrücke aufzunehmen? Also, für mich lässt sich das durch nichts toppen! Vergiss Designer-Handtaschen, Shoppingtouren und Netflix-Abende - für mich hat das Reisen eine ganz besondere Bedeutung und wird immer meine Nummer 1-Lieblingsbeschäftigung bleiben. Warum das so ist? Ganz klar: es lässt mich erahnen, warum wir eigentlich auf diesem planeten wandeln, warum wir existieren und was unsere Aufgabe ist - klingt ziemlich spirituell, ist aber mein persönlicher und äußerst plausibel klingender Lebenssinn. Ich möchte in meinem Leben sagen können, dass ich so viel wie möglich erlebe, aufnehme und erfahre. Fremde Kulturen kennenlerne, die äußersten Winkel der Welt gesehen und dabei kein Abenteuer gescheut habe. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob ich eine europäische Metropole, die sich nicht so extrem von Hamburg unterscheidet, oder ein winziges Dorf in Südostasien bereise - alles, was mich aus meiner Komfortzone reißt, finde ich erstmal spannend. Für die Zukunft wünsche ich mir eine feine Mischung aus diesen beiden: den großen und auch den kleinen Abenteuern. Und es gibt so verdammt viel zu entdecken., dass mir manchmal angst und bange wird, wenn mir klar wird, dass ein Leben fast nicht ausreicht, um sich alles anzuschauen. Seit ich in Hamburg lebe, haben meine Reiseaktivitäten nämlich ziemlich gelitten. Ich habe meine Heimatstadt verlassen und stand plötzlich vor eienr ganz neuen Lebenssituation, an die ich mich erst gewöhnen musste. Frisch aus der Uni rein in den Berufsalltag. Weg von (zumindest die letzten beiden Semester) einem reichlich entspannten Unikalender, der mir auch ein "Lass uns mal in zwei Wochen nach Lissabon fliegen, ich habe die günstigsten Flüge ever gefunden!"erlaubte, hin zu fest vorgegebenen Urlaubstagen und Teamabsprachen, wer wann wie lange Urlaub nehmen darf. Plötzlich war keine Spontanität sondern lange Planung und Organisieren angesagt. Und weil mir das ziemlich schwer fiel, bin ich die ersten Jahre häufig zu spät drangewesen, was mir ausgiebige Reisen quasi unmöglich gemacht hat. Weil ich ja aber glücklicherweise dazulerne, habe ich mich für dieses Jahr besser vorbereitet - und plane gleich drei Reisen - die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aufholbedürfnis und so! Der erste Trip ist schon gebucht - in 6 Wochen geht's los! Und zwar nach ....
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Is there anything more beautiful and inspiring than travelling the world? I simply don't think so. Exploring new countries, cities, cultures, meeting foreigners and get to know them – this sounds absolutley perfect to me & my travelbug mind. It's a pity, that travelling wasn't one of my top priorities during the last two years – but leaving my home town, moving to Hamburg and starting a career in a 'professional and kinda adult' job took some effort and time. BUT now I can't deny my itchy feet any longer and got some awesome plans on mind – here we go 2016:
1. Cuba (already in March!)
2. Stockholm, Sweden
3. Île de Ré, France
Wanderlust, I'm back. For sure!
1. Kuba
Sprechen diese Bilder nicht fast schon für sich? Kuba ist seit Jahren ein unerfüllter Traum für mich. Ich meine: Karibische Strände, Palmen-Overload, Bananenkuchen, Salsa und eine unfassbar spannende Geschichte? Ganz zu schweigen von eisgekühlten Mojitos, wahnsinnig freundlichen Menschen und einer umwerfenden und abwechslungsreichen Vegetation mit Bergen, Flüssen, Urwald und Wüsten. Am 10. März geht's los - ganze drei Wochen werden mein Freund und ich den Inselstaat erkunden. Ich bin jetzt schon so aufgeregt!