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07.11.2015

Travel: Sylt in one day


 
Das Meer und ich – irgendwie scheint es sich bei dieser Romanze doch um eine ernsthaftere Geschichte zu handeln. 2015 war definitiv ein Jahr der Strandausflüge: Nach dem genialen Auftakt auf Lanzarote, gab's danach zwar "nur" noch heimische Küstenbesuche - davon aber ziemlich viele. Was für ein unfassbars Privileg, so nah am Meer zu wohnen! Da ich ja aus dem tiefsten Süden Deutschlands komme, bin ich von Natur aus eher an die Nähe zur Schweiz und Frankreich gewohnt und mit dem Umzug nach Hamburg haben sich mir plötzlich fantastisch neue Möglichkeiten geboten. In ein bis anderthalb Stunden von der Hafenmetropole ans Meer? ich find's großartig! Was mir bisher aber irgendwie so gar nicht in den Sinn kam, war ein Trip auf die Insel Sylt. Ich gestehe: Mit Sylt assoziere ich snobistische ältere (schlechtestenfalls gebotoxte) Leute, die den ganzen tag nur Golf spielen und mit ihren SUVs über die Insel flitzen und abends möglichst viel Geld in exklusiven Hummer-Restaurants lassen. Klang bisher einfach nicht nach einem Ort, den ich unbeding sehen möchte. Bis meine Schwester und Nichte letzte Woche zu Besuch waren und das Thema aus der Versenkung geholt haben. Gesagt, kurz überlegt und dann spontan einfach gemacht. Und ich sage euch: Es lohnt sich! Vor allem unter der Woche, wenn die Züge und der Strand verhältnismäßig leer sind. Was euch dort erwartet?Weiße Strände, eine wunderschön brausende Nordsee, Dünen wie aus dem Bilderbuch. Und wenn ihr so viel Glück habt wie wir: WALE. Ernsthaft, wir konnten es selbst nicht fassen, haben uns bei anderen Strandbesuchern die Bestätigung abgeholt, aber es stimmt: Unser Spaziergang wurde von einer Schule Schweinswale begleitet! Der Anblick dieser unfassbar schönen, majestätischen Tiere in freier Wildbahn war wirklich herzzerreißend und alleine deswegen werde ich so schnell wie möglich wieder nach Sylt pilgern. 
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22.09.2015

Weekend getaway: Baltic Sea


Manchmal sind Kopf und Terminkalender einfach zu vollgepackt, der Stresspegel hoch und die Laune unterirdisch. Dazu die fallenden Temperaturen und kontinuierlicher Nieselregen – perfekte Voraussetzungen für eine erste kleine Herbstdepression. So ging's mir jedenfalls in der vergangenen Woche. Da aber Rumheulen keine besonders effiziente und schlaue Lösung ist, habe ich mich Freitagabend einfach aus dem Staub gemacht. Raus aus der Agentur, rein in den ICE Richtung Kiel und weiter mit dem Bummelbus nach Laboe. Kennt ihr nicht? Wie schade! Laboe ist ein ganz bezauberndes kleines - und vor allem ruhiges - Örtchen an der Ostsee. Mit Fachwerkhäuschen, kleinen Cafés, der weltbesten Apfel-Haselnuss-Torte und atemberaubenden Strandpanorama. Meine Eltern verbringen dort jedes Jahr ihren Herbst- oder Winterurlaub und damit hatte ich noch einen Grund mehr, der Großstadt spontan den Rücken zu kehren. Die langen Strandspaziergänge, ruhigen Abende mit Lieblingsbuch und Wolldecke und vor allem der Wind um die Nase haben gewirkt. Mir geht's wieder gut, ich habe wieder ein bisschen mehr zu mir gefunden.  Nur vermisse ich das Meer jetzt schon ein bisschen. Lange wird's definitiv nicht dauern, bis ich meine Siebensachen für das nächste weekend getaway packe. Ich hab da schon so was im Auge..


Sometimes your mind and timetable are just too full, your stress level is high – your mood is rock bottom. Just add the fact that temperatures are falling and the continuous rain – and you’ve got the perfect conditions for a first small autumn blues. Well, that’s how I felt the last week. But since moaning around isn’t the best way to change and improve things, I simply said good-bye to Hamburg and went on a spontaneous weekend getaway at the Baltic Sea. I guess, you’ve never heard of the really tiny village Laboe – what a pity! It’s a very charming - and above all quiet - village with half-timbered houses, small cafes, the world's best apple-hazelnut cake and a stunning beach. My parents spend their vacation there every year  and so I had one more reason to spend my weekend there. Long beach walks, quiet evenings with books and a blanket and especially the wind in my hair have worked out quiet well. I'm feeling fine again and found some rest. The only thing is: I miss the ocean already and I’ll definitely pack my belongings for another getaway soon. I've already got something in mind.. soon to be continued.

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